Hallo, ich bin Nela!

Ich glaube zutiefst daran, dass Menschen mit traumatischen Erfahrungen ein enormes Potenzial in sich tragen.

Ihr Schmerz ist kein Zufall – er birgt eine tiefere Bestimmung.

Doch wenn du mittendrin steckst, klingt das vermutlich wie Hohn. Wo sollen Ressourcen und Werte sein, wenn sich das Leben anfühlt wie eine Endlosschleife aus Schmerz und Ohnmacht?

Ich kenne diese schreiende Stille, in der alles in dir ruft: Nichts macht Sinn.
Ich kenne die lähmende Scham, die dich glauben lässt, du seist wertlos.

Doch genau dort, im tiefsten Dunkel und in der Starre des Schocks, liegt eine verborgene Kraft. Eine Kraft, mit der du nicht nur heilen, sondern aus der du auch schöpfen kannst.

Vielleicht kannst du diese Ressourcen gerade nicht sehen. Doch ich weiß, dass sie da sind. Und ich glaube an dich – daran, dass du sie finden, nutzen und dein Leben positiv gestalten kannst.

Wer so viel Chaos und Schmerz anziehen kann, kann auch genauso viel Fülle und Freude erschaffen.
Wer mit unaufhaltsamem Willen ums Überleben kämpfen kann, kann auch unaufhaltsam glücklich sein.

Ungesund in jeder Beziehung

Ich weiß, wie es sich anfühlt, verloren zu sein. Gefangen in einem Schmerz, den niemand sehen kann. Als Kind erlebte ich über viele Jahre hinweg sexuellen Missbrauch – ein Trauma, das sich tief in meine Zellen grub. Dissoziation, Angst, paranoide Zustände und 20 Jahre Depersonalisation wurden zu meiner Realität. Ich fürchtete, wahnsinnig zu werden, doch tief in mir wusste ich: Heilung ist möglich.

Ich überwand tatsächlich meine akuten psychotischen Zustände, indem ich Nacht für Nacht betete: „Bitte lass‘ mich nicht wahnsinnig werden! Ich will nicht verrückt werden!“

Doch mit 13 Jahren erkrankte ich an CFS/ME und verbrachte fast meine gesamte Teenagerzeit im Bett. Die Ärzte gaben mir kaum Hoffnung. Doch wieder war da dieses tiefe Wissen in mir: Heilung ist möglich.
Zu schwach, um einen Stift zu halten, begann ich in Gedanken zu malen. Ich visualisierte ein Leben jenseits der Krankheit – und legte damit unbewusst den Grundstein für eine Methode, die ich viele Jahre später Metagraphie® nennen würde.

Nachdem ich mir meine Gesundheit zurückgemalt hatte, führte ich ein hippes, erfolgreiches Leben. Ich arbeitete beim Fernsehen und als Art Direktorin in großen Agenturen. Mit gerade mal Anfang 20 lebte ich auf der Überholspur. Doch hinter der schimmernden Fassade befand ich mich in einer toxischen Beziehung mit einem Narzissten. Was nach außen hin perfekt wirkte, war in Wahrheit ein Albtraum.

Psychische und physische Gewalt wurden zum Alltag. Besonders während der Schwangerschaft und Geburt meines zweiten Sohnes eskalierte die Situation. Er drohte, mich zu töten – und die Kinder allein großzuziehen, als hätte es mich nie gegeben. Ich lebte in ständiger Angst, plante jede Bewegung, um keinen falschen Schritt zu machen. Doch als der Moment kam, wusste ich: Jetzt oder nie. Ich schaffte es, mit meinen Kindern zu entkommen.

Wiederholung des Albtraums

Es folgten ein paar erholsame Jahre, doch dann kam der nächste Schicksalsschlag: Meine Kinder wurden in ihrem katholischen Kindergarten Opfer sexuellen Missbrauchs – durch einen „Geistlichen“. Viele Kinder waren betroffen und ich wollte den Eltern Mut machen, sagte: „Ich habe das auch erlebt… Heilung ist möglich!“
Doch ausgerechnet meine Fürsorge und Offenheit wurde zum Verhängnis. Die Täterseite diffamierte mich in großen Zeitungen, stellte mich als unglaubwürdig dar – mit der absurden Begründung, dass ich selbst Missbrauch erlebt hatte. Die anderen Eltern zogen sich eingeschüchtert zurück.

Das war mein tiefster Punkt.
Und zugleich mein Wendepunkt.

Ich erkannte:

Es reicht nicht, immer wieder Schmerz zu überwinden.

Es braucht einen anderen Weg.

Einen, der Trauma nicht nur aufarbeitet, sondern das Muster nachhaltig auf allen Ebenen transformiert.

Denn leider gibt es genug Menschen und Lebensumstände, die sich angezogen fühlen könnten, um neuen Schmerz zu verursachen. Der Schlüssel liegt nicht darin, nur das Vergangene zu heilen, sondern vor allem darin, die eigene Frequenz so zu verändern, dass der Schmerz nicht immer wiederkommt.

Doch weder klassische Therapie noch Coachingansätze lieferten mir die Antworten, die ich suchte. Darüber reden wollten bzw. konnten meine Kinder nicht. Die meisten Coachings legten den Fokus auf Eigenverantwortung, doch das bestätigte eher das Täter-Narrativ „Du bist selbst schuld“, was sich völlig falsch anfühlte. Auch erlebte ich immer wieder, dass selbst erfahrende Psychologen sich vor dem Thema wegduckten und bis zum nächsten Termin alles wieder vergessen hatten.

Mir wurde klar: Ich musste diese Antworten selbst finden.

Also begann ich, meine Methode Metagraphie® stetig weiterzuentwickeln – mit dem klaren Ziel, nicht nur mich selbst, sondern auch meine Kinder und andere Betroffene dabei zu unterstützen, diese Dynamiken an der Wurzel zu transformieren.

Veränderung geschieht nicht einfach – sie entwickelt sich durch Bewusstsein.

Solange wir unsere Muster nicht erkennen, wiederholt sich der gleiche Schmerz immer wieder in unterschiedlichen Verkleidungen. Doch sobald wir uns entscheiden, bewusst zu erschaffen, kann sich unser Leben wirklich nachhaltig positiv verändern.

Gelingt das jedem? Nein.
Aber es ist für viel mehr Menschen möglich, als angenommen wird.
Auch für dich.

Ich glaube an dich,